Optotechnik und Bildverarbeitung (Bachelor)

Begreifen was man sieht: das ist Optotechnik und Bild­verarbeitung. Wir können Photonen managen, um unsere Umwelt hochgenau zu vermessen – sogar auf dem Mars. Satelliten liefern Wetter- und Klimadaten, die mittels Bild­verarbeitungs­methoden analysiert werden. Kein Korn wird zu Mehl gemahlen, ohne dass optische Systeme die Qualität geprüft haben. 

Wo begegnet uns Optotechnik und Bildverarbeitung im Alltag?

  • Autonomes Fahren: Wie unterscheidet ein PKW zwischen einem Fußgänger und einer Plakatwand?
  • Lasermaterialbearbeitung: Wie funktioniert Schweißen & Schneiden mit Licht?
  • Gesichtserkennung: Wie erkennt mein Smartphone mich an meinem Gesicht?
  • Objektivdesign: Warum macht ein teures Smartphone bessere Bilder?
  • Industrielle Qualitätsprüfung: Wie können Kamerasysteme Fischstäbchen sortieren?
  • Scheinwerferdesign: Wie kann man mit LEDs die Glühlampen in Autoscheinwerfern ersetzen?
  • Pfandflaschenautomaten: Wie kann der Automat all die unterschiedlichen Flaschen unterscheiden?

Vortrag von Prof. Blendowske zur Erstsemestereinführung OBV


Bezeichnung

Optotechnik und Bildverarbeitung (OBV)

Hochschulgrad

Bachelor of Science (B. Sc.)

Regelstudienzeit

7 Semester (inklusive berufspraktisches Semester)

Studienbeginn

Wintersemester

Praktikum

Praktikum nicht erforderlich

Zulassung

Keine Zulassungsbeschränkung, NC-freier Studiengang

Sprachen

Die Lehrveranstaltungen werden in deutscher Sprache gehalten.


Ein Abschluss in Optotechnik und Bild­verarbeitung qualifiziert Sie für Tätigkeiten in vielen Bereichen: in der Produkt­entwicklung, in der Qualitäts­sicherung, im Projekt­management, im Vertrieb oder auch als Chef Ihrer eigenen Firma.

Branchen (Auswahl):

  • Robotik und Automatisierungs­technik
  • Lasertechnik
  • Automobilindustrie
  • Luft- und Raumfahrt
  • Medizinische Bildgebung
  • Beleuchtungstechnik

Der Studiengang Optotechnik und Bild­verarbeitung (B.Sc.) ist nicht zulassungsbeschränkt (kein NC). Als Zulassungs­voraussetzung gelten unter anderem diese Schulabschlüsse:

  • allgemeine Hochschulreife
  • fachgebundene Hochschulreife
  • Fachhochschulreife

Ein Praktikum vor Studienbeginn ist nicht erforderlich.

Wir bauen auf dem Schulstoff der Oberstufe auf und vermitteln ein solides Fundament in den Grundlagenfächern. Die praktischen Anwendungen stehen dabei im Vordergrund. Fast 50% unserer Lehrveranstaltungen finden in Laboren mit praktischen Übungen statt. Dazu gehört auch das Praxissemester in der Mitte des Studiums, in dem Sie in einem Industrieunternehmen erste Erfahrungen sammeln. Nach 7 Semestern schließen Sie mit dem Bachelor in Optotechnik und Bildverarbeitung ab. Ihre Kenntnisse können Sie anschließend in einem Master-Studium erweitern.

Einen ersten inhaltlichen Überblick das Studium gibt das Schema des Studien­programms. Das Studium gliedert sich in die Phase der Grundlagenvermittlung in den ersten vier Semestern und eine Phase der Vertiefung im sechsten und siebten Fachsemester. Dazwischen liegt die berufspraktische Phase in Form eines berufspraktischen Semesters, das unsere Studenten in einem Unternehmen oder einer Institution aus dem Bereich der optischen Technologien verbringen - dort können Sie die Ingenieurspraxis hautnah erleben. Das Studium schließt mit einer eigenständigen Bachelorarbeit ab.

Prüfungsordnung 2020

  • Prüfungsordnung PO 2020 Bachelor Optotechnik und Bildverarbeitung (OBV): Dieses Dokument enthält auch die folgenden Anlagen: Studienprogramm, Wahlpflichtkataloge, Laborordnung, Praxisordnung.
  • Modulhandbuch zur PO 2020 Bachelor Optotechnik und Bildverarbeitung

Die amtlichen Dokumente sind im Hochschulanzeiger 2022 veröffentlicht.

Prüfungsordnung 2013 (auslaufend)

  • Studienprogramm PO 2013 Bachelor Optotechnik und Bildverarbeitung (OBV)
  • Prüfungsordnung PO 2013 Bachelor Optotechnik und Bildverarbeitung (OBV): Dieses Dokument enthält auch die folgenden Anlagen: Studienprogramm, Wahlpflichtkataloge, Laborordnung, Praxisordnung.
  • Modulhandbuch PO 2013 Bachelor Optotechnik und Bildverarbeitung (i. d. 2017 mit FV27 erweiterten Fassung)

Die amtlichen Dokumente sind im Hochschulanzeiger 2014 (BBPO) bzw. im Hochschulanzeiger 2015 (Modulhandbuch) veröffentlicht.

Erste Anlaufstelle für die meisten Fragen zum Studium ist das Student Service Center, kurz SSC. Neben der allgemeinen Studien­beratung und Auskunft zu den Details des Bewerbungs­verfahrens gibt es hier auch Beratung zur Organisation oder Finanzierung des Studiums. Student Service Center (SSC)

Sobald man mit dem Studium begonnen hat, sind das die vermutlich wichtigsten Seiten:

Über den Link my.h-da (ist auch unter Quicklinks hinterlegt) kommen Sie zum Hochschulinformationssystem für Studierende. Hier können Sie

  • alle benötigten Bescheinigungen (Studienbescheinigungen, Bafög-Bescheinigung und die Quittung über die entrichteten Beiträge) selbst ausdrucken.
  • Informationen zu Ihren Prüfungen und Noten einsehen.
  • sich für Prüfungen an- oder auch wieder abmelden.
  • sich für Veranstaltungen eintragen.
  • Ihren Studiengangplan und das Vorlesungsverzeichnis einsehen.
  • sich Ihren individuellen Stundenplan zusammenstellen.

Unter www.h-da.de/tutorials finden Sie Kurzanleitungen für Prüfungsanmeldungen, Noteneinsichten u.v.m.

Semestertermine: Hier sind zentral für alle Studiengänge die Termine für Klausuren und Veranstaltungen hinterlegt. Auch diese Seite ist über Quicklinks direkt zu erreichen.

Stundenpläne: Auf diese Seite sind für alle Studiengänge die Links zu den PDFs mit den aktuellen Stundenplänen gelistet.

Bekanntmachungen aller Prüfungsausschüsse

Studierende des Bachelor-Studiengangs Optotechnik und Bildverarbeitung können bis zum Beginn des dritten Semesters in das duale Studienmodell Optotechnik und Bildverarbeitung wechseln.