Die jüngsten Verwerfungen auf den globalen Rohölmärkten zeigen, wie verletzlich moderne Energiesysteme gegenüber geopolitischen Schocks bleiben. Diese Situation bietet einen klaren Anlass, alternative Energieträger nicht nur technologisch und ökonomisch neu zu bewerten.
Im Zentrum des Vortrags steht die Frage, wie Wasserstoff als global handelbarer Energieträger gestaltet werden kann. Dazu werden die zentralen Herausforderungen — Energieverluste entlang der Transportketten, Infrastrukturkompatibilität, Skalierbarkeit, Wasserbedarf und Kostenvolatilität analysiert. Modelle für Effizienz, Kostenstrukturen und Sensitivitäten zeigen, warum manche Transportpfade trotz technischer Eleganz ökonomisch scheitern, während andere überraschend robust sind.
Die vorgestellten Ergebnisse basieren insbesondere auf einer aktuellen technoökonomischen Studie, die gemeinsam mit dem Start‑up FLD Technologies GmbH, Offenbach am Main, durchgeführt wurde und verschiedene Wasserstofftransportwege unter harmonisierten Bedingungen vergleicht.
- Uhrzeit: 16:15 Uhr
- Ort: C10 | 09.01